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Ausgabe 82/ Mai 2026
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"Der Mai ist der Monat der Erwartung, der Monat der Wünsche,

der Monat der Hoffnung."

(Emily Brontë, 1818-1848, britische Schriftstellerin)

Wir grüßen Sie herzlich

mit Worten von Emily Brontë zum Monat Mai. Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen haben auch wir an diesen Monat.
Zum einen starten die neu ausgebildeten Ehrenamtlichen des Ambulanten Lazarus Hospizdienstes ihre Arbeit. Zum anderen findet, zum ersten Mal seit vielen Jahren, das Angehörigencafe im Stationären Lazarus Hospiz statt.

Ein neuer Abschnitt in meinem Ehrenamt

Nach 14 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich der Trauerarbeit und der Begleitung von Familien mit krebskranken Kindern war es für mich an der Zeit, einen neuen Abschnitt in meinem Ehrenamt zu beginnen. In den letzten Jahren bin ich vor allem durch mein Engagement immer wieder intensiv mit dem Sterben und dem Tod in Berührung gekommen. So entstand der Wunsch, meine Tätigkeit und meinen Radius zu erweitern.

„Momente bewusst zu erleben und zu schaffen“ ist seit Beginn meine Motivation und der Fokus meiner Arbeit. Aus diesem Gedanken heraus wuchs der Wunsch, Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Denn auch diese Menschen haben noch Momente zu erleben – Momente, die lebenswert sind und gestaltet werden möchten.

Nach einer kleinen Internetrecherche und einer Empfehlung durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin aus einem früheren Kurs bewarb ich mich beim Lazarus Hospiz. Seit November letzten Jahres absolviere ich dort nun den Kurs zur ehrenamtlichen Hospizbegleiterin.

Ich bin beeindruckt vom umfangreichen Tätigkeitsfeld der Hospizarbeit und von der Leidenschaft und Motivation aller Haupt- und Ehrenamtlichen. Dank Spenden kann diese Arbeit stattfinden und mit hoher Qualität umgesetzt werden. Die einzelnen Ausbildungstage sind gefüllt mit interessanten und relevanten Themen, die sowohl persönlich als auch für die ehrenamtliche Tätigkeit bereichernd und herausfordernd sind. Themen wie: Einblick in die Hospizarbeit, Kommunikation, Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit, Trauer, Demenz Einblick in die Seelsorge ect. sind fester Bestandteil der Ausbildung.

Ich bin dankbar für die sorgfältig ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten, die liebevolle Anleitung und Organisation durch das Team sowie die Dozentinnen und Dozenten, die ihr umfangreiches Fachwissen mit uns teilen.

Sowohl in der Ausbildung als auch im Praktikum habe ich erneut erfahren, wie besonders es ist, einem Menschen Zeit zu schenken und ein Lichtblick im letzten Lebensabschnitt sein zu dürfen. Man schenkt – und wird zugleich beschenkt: durch geteilte Momente, neue Erfahrungen und echte Begegnungen.
© Nico Stolz
Marilyn Jarschky
Ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ambulanten Lazarus Hospizdienst

Neues Angebot im stationären Hospiz: Das Angehörigencafe

Ganz im Sinne des Monats Mai, der ja bekanntlich „alles neu macht“ und wieder aufblühen lässt, gibt es Neues aus dem stationären Hospiz zu berichten.
Die Idee, das Angehörigencafe neu zu etablieren, gibt es schon länger. Nun ist es soweit. Das wöchentliche Angebot soll ab Mai Zugehörigen die Möglichkeit des Austausches bieten. Auf dem Weg der Begleitung eines nahestehenden Menschen erleben Zugehörige häufig Fragen, Unsicherheiten und unterschiedlichste Gefühle. Dann ist es gut, neben der seelsorgerischen Arbeit aller anderen Mitarbeitenden, einen zusätzlichen Raum für Begegnung zu schaffen, welcher Zeit zum Zuhören, Mittragen und Sprechen eröffnet. Leib und Seele der Zugehörigen brauchen besonders in krisenhaften Zeiten Orte der Stärkung, Orientierung und Begleitung. Das Angehörigencafe kann zu so einem Ort werden…
Ich freue mich auf diese neue Aufgabe!
Juliane Nguyen
Pflegefachkraft und Seelsorgerin im Stationären Lazarus Hospiz

Lazarus Hospiz - Forumabend im September

Der nächste Forumabend findet am 14. September statt. Der Theologe und emeritierte Hochschulprofessor Dr. Michael Klessmann, spricht über das Thema Wie trauern Menschen in verschiedenen Religionen?- Vorstellungen, Gefühle und Rituale.
Gerne dürfen Sie diesen Newsletter auch an andere Interessierte weiterleiten oder Freundinnen und Freunde ermutigen, sich für den Lazarus Hospiz Newsletter anzumelden, damit die Idee der Hospizarbeit noch weiter in die Welt getragen werden kann.
Wenn Sie keine weiteren Informationen von uns möchten, benutzen Sie bitte den Link weiter unten für die Abmeldung.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Lazarus Hospiz

Anette Adam

Leitung Stationäres Lazarus Hospiz

Elizabeth Schmidt-Pabst

Leitung Ambulanter Lazarus Hospizdienst

Bernauer Str. 117
13355 Berlin
Tel: 030 / 46 705 276
Fax: 030 / 46 705 277
E-Mail: lazarushospiz-ambulant@lobetal.de
Web: https://www.lazarushospiz.de

Redaktion: Elizabeth Schmidt-Pabst, Hans Bartosch und Paul Pomrehn
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