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"… wie viel Bedeutung in scheinbar kleinen Momenten liegen kann."
(Christiane Krautz, Kunsttherapeutin im Stationären Lazarus Hospiz)
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Wir grüßen Sie herzlich
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mit Worten aus dem Bericht von Christiane Krautz, einer der beiden Kunsttherapeutin in unserem Hospiz. Lesen Sie in diesem Artikel von ihrer Arbeit.
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Meine Arbeit als Kunsttherapeutin im Hospiz
Ich möchte Ihnen einen kleinen Einblick in meine Arbeit als Kunsttherapeutin im Lazarus Hospiz geben. Seit fast drei Jahren bin ich jeden Montagnachmittag hier und begleite die Gäste mit kreativen, als auch klanglichen Angeboten. Diese für mich sehr bereichernde Aufgabe durfte ich von einer Kollegin übernehmen, die die kunsttherapeutische Arbeit vor mir im Hospiz gestaltet hatte. Durch meine kunsttherapeutische Tätigkeit auf einer Palliativstation, die häufig von den Abläufen und der Dynamik eines Krankenhauses geprägt ist, war mir die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen bereits vertraut. Die Arbeit im Hospiz erlebe ich deshalb als etwas ganz Besonderes. Vor allem schätze ich die ruhige Atmosphäre, die mir Zeit für die individuelle Begleitung der Gäste und ihrer Zugehörigen ermöglicht. Im Hospiz begegne ich Menschen in einer besonderen und sehr sensiblen Lebensphase. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Erinnerungen, Erwartungen und Gefühle mit. Mein Anliegen ist es daher, in dieser besonderen Zeit Möglichkeiten für gemeinsame Begegnung, Entlastung und kreatives Erleben zu schaffen. So kann die Kunsttherapie zu einem Ort werden, an dem Lebensgeschichten sichtbar werden und etwas Bleibendes entstehen darf. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht nicht das künstlerische Ergebnis, sondern der kreative Prozess. Mit Farben, verschiedenen Materialien und gestalterischen Impulsen begleite ich die Gäste dabei, ihren Gedanken und Empfindungen auf individuelle Weise Gestalt zu geben. Oft entstehen dabei Bilder, Collagen oder kleine Werkstücke, die Erinnerungen bewahren, Lebensgeschichten sichtbar machen oder einfach einen Moment der Freude und Leichtigkeit schenken. Neben den kreativen Gestaltungsangeboten begleite ich die Gäste auf Wunsch auch mit der Körpertambura. Dieses besondere Klanginstrument wird auf oder nahe am Körper gespielt und erzeugt sanfte Schwingungen sowie harmonische Klänge, die als wohltuend und entspannend erlebt werden können. Die Klänge laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und für einen Moment im Hier und Jetzt anzukommen. Gerade in einer Lebensphase, die oft von körperlichen Beschwerden, Sorgen und vielen Gedanken geprägt ist, können Klang und Resonanz Geborgenheit, Entspannung und Momente des Wohlbefindens schenken. Immer wieder erlebe ich, wie das kreative Arbeiten Ruhe, Entlastung und neue Zugänge zu inneren Ressourcen ermöglichen kann. Manchmal entstehen intensive Gespräche, manchmal wird in konzentrierter Stille gearbeitet. Beides hat seinen Platz. Besonders berührend für mich ist zu sehen, wie Kreativität und Freude auch am Lebensende möglich sind. Viele Gäste entdecken dabei Seiten an sich, die sie lange nicht mehr wahrgenommen haben, oder finden einen Weg, etwas von sich weiterzugeben und Spuren zu hinterlassen.
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Ich empfinde große Dankbarkeit, Menschen auf diesem Weg ein Stück begleiten zu dürfen. Die kunsttherapeutische Arbeit zeigt mir immer wieder, wie viel Kraft, Würde und Lebendigkeit auch in einer Zeit liegen können, die von Abschied und Veränderung geprägt ist.
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Die Begegnungen im Hospiz berühren und bereichern mich immer wieder. Sie zeigen mir, wie kostbar Lebenszeit ist und wie viel Bedeutung in scheinbar kleinen Momenten liegen kann. Dafür bin ich den Gästen und ihren Zugehörigen sehr dankbar. Sie schenken mir nicht nur Einblicke in ihre Lebensgeschichten, sondern schärfen auch meinen eigenen Blick auf das Leben. Dies lässt mich auch den eigenen Alltag bewusster wahrnehmen und die kleinen, oft selbstverständlichen Dinge mehr schätzen.
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Kunsttherapeutin im Stationären Lazarus Hospiz
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EINLADUNG
zum LAZARUS HOSPIZ - FORUM
Montag, den 14. September 2026 um 18 Uhr im Festsaal
Wie trauern Menschen in verschiedenen Religionen? - Vorstellungen, Gefühle und Rituale
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GAST:
Prof. em. Dr. Michael Klessmann
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Dr. theol., Prof. emeritus für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit den Schwerpunkten Seelsorge, Pastoralpsychologie und Supervision. Langjährig Krankenhausseelsorger in den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Seelsorgeausbilder, Supervisor und Lehrsupervisor (DGfP) und Gestalttherapeut in Berlin.
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Nach dem Verlust eines geliebten Menschen trauert jeder Mensch auf ganz individuelle, einzigartige Weise. Aber wir sind nicht nur Einzelwesen, sondern immer auch von der umgebenden Kultur, ihren religiösen Vorstellungen und Ritualen geprägt. In diesem Vortrag soll vorgestellt werden, welche Trauerrituale im Judentum, Christentum, Islam und Hinduismus traditionell vorgegeben sind und wie sie bis heute, trotz verbreiteter Säkularisierung, die Vorstellungen, die Gefühle und das Verhalten der Menschen, die im Kontext dieser Religionen aufgewachsen sind, beeinflussen. Der Blick auf das Fremde / die Fremden schärft die Frage nach den eigenen Traditionen und Ritualen.
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Mitarbeitersommerfest
Am 16. Juli nutzten die Kolleginnen und Kollegen des Stationären Lazarus Hospizes einen der schönen Nachmittage, dieses doch etwas durchwachsenen Sommers, um unter den alten Bäumen des Gartens des Lazarus Campus gemütlich beieinander zu sein. Eingeladen waren neben den Mitarbeitenden auch deren Familien. So wurde das Sommerfest zu einer bunten Mischung aus spielenden Kindern und kurzweiligen Gesprächen von deren Eltern und Großeltern. Auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Spätdienst, die die Stellung hielten, schauten kurz im Garten vorbei. So war dieser Nachmittag eine ganz hervorragende Gelegenheit um das Miteinander und den Teamgeist der Mitarbeitenden zu pflegen. Für diese Gelegenheit geht ein ganz besonderer Dank an unsere Kollegen Jenny Berndt, die sich um die Planung des Nachmittags gekümmert hat.
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Mit herzlichen Grüßen aus dem Lazarus Hospiz
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Anette Adam
Leitung Stationäres Lazarus Hospiz
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Elizabeth Schmidt-Pabst
Leitung Ambulanter Lazarus Hospizdienst
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Redaktion: Anette Adam und Paul Pomrehn
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